Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Hypnose-Coaching und Kinder- & Jugendcoaching

  1. Geltungsbereich und Vertragsschluss

Diese AGB gelten für Verträge zwischen Erika Stommel / Hypnose Coaching, Kopernikusstr. 4, 53177 Bonn – nachfolgend „Coach“ – und den Klientinnen und Klienten bzw. deren gesetzlichen Vertreterinnen und Vertretern. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

Art, Umfang, Dauer und Gesamtpreis der vereinbarten Leistung werden vor dem verbindlichen Vertragsschluss mitgeteilt. Ein Vertrag über eine kostenpflichtige Coaching-Leistung kommt aufgrund einer individuellen Vereinbarung zwischen Coach und Klientin bzw. Klient durch die Annahme des konkreten Angebots zustande.

Zur organisatorischen Vereinbarung bereits besprochener Termine kann ein persönlicher Buchungslink über Calendly übermittelt werden. Die Nutzung von Calendly dient ausschließlich der Terminorganisation. Ein Vertrag über eine kostenpflichtige Coaching-Leistung kommt nicht allein durch die Auswahl eines Termins bei Calendly zustande, sondern aufgrund der zuvor getroffenen individuellen Vereinbarung mit dem Coach.

  1. Leistungsbeschreibung

Der Coach bietet Hypnose-Coaching für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Das Coaching dient der persönlichen Entwicklung, der Ressourcenstärkung und dem mentalen Training. Die Sitzungen finden in der Regel online über Zoom statt; nach individueller Vereinbarung sind auch Präsenztermine möglich.

Geschuldet ist die vereinbarte Coaching-Leistung. Bestimmte Veränderungen oder ein bestimmter persönlicher Erfolg werden nicht zugesichert.

  1. Klare Abgrenzung – keine Heilkunde

Der Coach besitzt keine Heilerlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz. Es werden keine Diagnosen gestellt, keine Krankheiten behandelt und keine Heilversprechen abgegeben.

Hypnose-Coaching ist kein Ersatz für eine medizinische, psychologische oder psychotherapeutische Behandlung. Laufende Behandlungen oder die Einnahme verordneter Medikamente dürfen nicht aufgrund des Coachings eigenständig unterbrochen oder verändert werden.

  1. Besondere Regelungen für Kinder und Jugendliche

Hypnose-Coaching mit Minderjährigen setzt die vorherige schriftliche Zustimmung aller Sorgeberechtigten und ein vorbereitendes Elterngespräch voraus. Das Kind bzw. die jugendliche Person wird altersgerecht aufgeklärt und nimmt freiwillig teil.

Die Arbeitsweise ist altersgerecht und ressourcenorientiert. Krankheitsbilder oder Traumata werden nicht behandelt. Die Sorgeberechtigten machen zutreffende, für die Durchführung relevante Angaben und sorgen für ein geeignetes, geschütztes Umfeld während der Online-Sitzung.

Die Zustimmung zum Coaching ersetzt keine gegebenenfalls zusätzlich erforderliche Einwilligung in die Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten oder in etwaige Audio- oder Videoaufzeichnungen.

  1. Voraussetzungen und Verantwortung

Die Teilnahme am Coaching ist freiwillig. Klientinnen und Klienten können einzelne Übungen ablehnen oder ihre Teilnahme beenden. Die Abrechnung bei Beendigung richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

Vor Beginn werden die Voraussetzungen für eine sichere Durchführung besprochen. Das Angebot richtet sich nicht an Personen in akuten psychischen Krisen. Bei Erkrankungen wie Epilepsie oder bei einer laufenden psychiatrischen Behandlung ist vor der Teilnahme eine ärztliche Abklärung der Eignung erforderlich.

Der Coach kann die Durchführung aus sachlichen Gründen, insbesondere bei Sicherheitsbedenken oder fehlender fachlicher Eignung des Angebots, ablehnen oder beenden. Gesetzliche Rechte der Klientinnen und Klienten bleiben bestehen; eine solche Entscheidung begründet nicht automatisch einen Anspruch auf das volle Honorar.

  1. Online-Setting über Zoom

Für Online-Sitzungen werden eine ausreichend stabile Internetverbindung sowie eine geeignete Kamera- und Tonausstattung benötigt. Die Sitzung findet in einem ruhigen, geschützten Raum statt. Unbeteiligte Dritte dürfen ohne vorherige Absprache nicht mithören oder teilnehmen.

Eine automatische Aufzeichnung, Transkription oder KI-gestützte Zusammenfassung der Sitzung wird durch den Coach nicht eingesetzt.

Bei Kindern soll eine Bezugsperson erreichbar, aber nicht aktiv anwesend sein, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

Bei technischen Störungen informieren sich beide Seiten möglichst umgehend. Zunächst wird versucht, die Verbindung wiederherzustellen oder einen Ersatztermin zu vereinbaren. Eine technische Störung führt nicht automatisch zu einer Ausfallgebühr; etwaige Vergütungs- oder Ersatzansprüche richten sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Nicht erbrachte Leistungen aufgrund einer vom Coach zu verantwortenden Störung werden nicht berechnet.

  1. Kommunikation über WhatsApp

WhatsApp kann freiwillig zur Kontaktaufnahme und Terminabstimmung genutzt werden. Alternativ ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail oder Telefon möglich. Die Nutzung von WhatsApp ist keine Voraussetzung für das Coaching.

Gesundheitsangaben und andere vertrauliche Gesprächsinhalte sollen nicht über WhatsApp versandt werden. Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in den Datenschutzhinweisen. Die bloße Nutzung von WhatsApp gilt nicht als pauschale Einwilligung in weitere Datenverarbeitungen.

  1. Termine und Ausfallregelung

Vereinbarte Termine werden für die jeweilige Klientin bzw. den jeweiligen Klienten reserviert. Absagen sind beispielsweise per E-Mail an info@erika-stommel.com oder erika-stommel@web.de sowie über eine bereitgestellte Stornierungsfunktion möglich. Entscheidend ist der Zugang der Absage beim Coach.

Eine Absage mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn ist kostenfrei.

Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn ist eine Ausfallpauschale von 50 % des für den ausgefallenen Termin vereinbarten Honorars vorgesehen. Sie fällt nur an, wenn die kurzfristige Absage eine von der Klientin bzw. dem Klienten zu vertretende Pflichtverletzung darstellt und dadurch ein ersatzfähiger Ausfallschaden entsteht.

Bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage kann der Coach bei Vorliegen der Voraussetzungen des Annahmeverzugs nach § 615 BGB die vereinbarte Vergütung in Höhe von 100 % verlangen. Voraussetzung ist insbesondere, dass der Termin verbindlich vereinbart war und der Coach zur vereinbarten Zeit zur Leistung bereit und in der Lage war.

Ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen aus einer anderweitigen Nutzung der freigewordenen Zeit werden angerechnet. Beim Vergütungsanspruch nach § 615 BGB wird außerdem angerechnet, was durch eine anderweitige Verwendung der Dienste böswillig zu erwerben unterlassen wurde. Kann der Termin ohne wirtschaftlichen Ausfall neu vergeben werden, wird kein Ausfallbetrag berechnet.

Der Klientin bzw. dem Klienten bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. In diesem Fall entfällt oder verringert sich die Ausfallpauschale entsprechend.

Gesetzliche Widerrufs- und Kündigungsrechte, insbesondere nach §§ 626 und 627 BGB, bleiben unberührt. Die wirksame Ausübung solcher Rechte löst die vorstehenden Ausfallbeträge nicht aus; etwaige Ansprüche richten sich in diesem Fall ausschließlich nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere § 628 BGB.

Bei besonderen persönlichen Umständen, etwa einer akuten Erkrankung oder einem Notfall, kann der Coach nach individueller Absprache auf einen rechtlich bestehenden Ausfallbetrag ganz oder teilweise verzichten oder eine kostenfreie Terminverschiebung vereinbaren. Gesetzliche Rechte der Klientinnen und Klienten bestehen unabhängig von einer solchen Kulanzentscheidung.

Für kostenlose Kennenlerngespräche werden keine Ausfallgebühren berechnet. Sagt der Coach einen Termin ab, wird ein Ersatztermin angeboten. Wird kein Ersatztermin vereinbart, wird der auf die ausgefallene Sitzung entfallende bereits gezahlte Betrag erstattet. Bei im Voraus gebuchten Mehrfachterminen bleiben die Zahlungen für die übrigen Termine unberührt. Weitergehende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

  1. Vergütung und Zahlung

Das Honorar und der Leistungsumfang ergeben sich aus der individuellen Vereinbarung oder dem vorab mitgeteilten Angebot. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern wird der zu zahlende Gesamtpreis einschließlich gegebenenfalls anfallender Steuern mitgeteilt.

Die Zahlung erfolgt entsprechend der individuellen Vereinbarung per Überweisung. Bei Einzelsitzungen kann das Honorar nach der Sitzung fällig werden. Bei Mehrfachterminen oder Coaching-Paketen kann eine vollständige oder teilweise Vorauszahlung vereinbart werden. Die jeweils vereinbarten Zahlungsbedingungen werden vor Vertragsschluss mitgeteilt.

  1. Haftung

Der Coach haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Gleiches gilt für gesetzlich zwingende Haftung und ausdrücklich übernommene Garantien.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung regelmäßig vertraut werden darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die unbeschränkte Haftung nach dem vorstehenden Absatz bleibt davon unberührt.

Ein ausbleibender persönlicher Coaching-Erfolg begründet für sich allein keinen Schadensersatzanspruch. Die Verantwortung für eine sorgfältige und vertragsgemäße Leistungserbringung bleibt beim Coach.

  1. Vertraulichkeit und Datenschutz

Alle Inhalte aus dem Coaching werden vertraulich behandelt. Eine Weitergabe erfolgt nur auf einer rechtlichen Grundlage, etwa mit einer wirksamen Einwilligung oder aufgrund einer gesetzlichen Verpflichtung bzw. Erlaubnis.

Dies gilt auch bei einer konkreten Gefährdung des Kindeswohls: Eine Offenlegung erfolgt nicht pauschal, sondern nur, soweit sie rechtlich zulässig und im Einzelfall erforderlich ist.

Über die Verarbeitung personenbezogener Daten, einschließlich etwaiger Gesundheitsangaben sowie der Nutzung von Zoom und Calendly, wird gesondert in den Datenschutzhinweisen informiert. Die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt keine erforderliche datenschutzrechtliche Einwilligung.

  1. Aufzeichnungen

Audio- und Videoaufzeichnungen von Sitzungen sind nur nach vorheriger ausdrücklicher Zustimmung aller Beteiligten zulässig. Ohne diese Zustimmung dürfen auch Klientinnen und Klienten keine Aufzeichnungen anfertigen.

Eine automatisierte Mitschrift, Transkription oder KI-gestützte Zusammenfassung der Coaching-Sitzungen wird durch den Coach nicht eingesetzt.

  1. Urheberrecht

Soweit bereitgestellte Inhalte, Skripte, Audios und Unterlagen urheberrechtlich geschützt sind, bleiben diese Rechte beim jeweiligen Rechteinhaber. Die im Rahmen des Coachings überlassenen Materialien dürfen für den vereinbarten persönlichen Zweck genutzt werden.

Eine darüber hinausgehende Veröffentlichung, Weitergabe oder Vervielfältigung bedarf der vorherigen Erlaubnis des Rechteinhabers. Gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.

  1. Gesetzliche Rechte und Schlussbestimmungen

Gesetzliche Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher, insbesondere gegebenenfalls bestehende Widerrufs- und Kündigungsrechte, bleiben unberührt.

Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern bleibt der Schutz durch zwingende Vorschriften des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsstaats unberührt. Es gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleiben die übrigen Bestimmungen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften wirksam. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.

Stand: 19.09.2026